Es muss (nicht) immer Messe sein!

 

Die heilige Messe ist für Katholiken die höchste Form, die Gegenwart Gottes zu feiern

und kann durch nichts ersetzt werden!  

 

Wir sind die Gemeinde des Herrn! Der Herr ist mit uns!

 

Wortgottesfeier? Was ist das? Und wozu?

Neben verschiedenen Gebetszeiten, die schon lange ihren festen Platz haben, 

soll die Wortgottesfeier als wertvolle Gottesdienstform – auch für den Sonntag –

eingeführt und angenommen werden, denn:

„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen,“

sagt Jesus in Mt 18, 20

Auch an Werktagen wird so der Liebe und Gegenwart Gottes in den Kirchen Raum gegeben!

Es werden Leiterinnen und Leiter aus den Gemeinden für Wort – Gottes – Feiern ausgebildet und durch das Bistum beauftragt. Das bringt Fragen innerhalb der Gemeinden mit sich.

Was ist der „Wert“ eines solchen Gottesdienstes?

Wird es noch ausreichend Möglichkeiten geben, an einer Eucharistiefeier teilzunehmen? 

Kann man die Kommunion empfangen? Was ist mit der „Sonntagspflicht“ ? Ist ein solcher Gottesdienst „vollwertig“? Sicher Fragen, die besonders katholische – aber auch evtl. evangelische Christen bewegen.

Anhand eines Referates von Wolfgang Fischer, dem Leiter des Liturgiereferates in Mainz, wird Gemeindereferentin Edelgard Gardt mit interessierten Christen über die Wort - Gottes-Feier auf solche Fragen eingehen und ins Gespräch kommen.

Unter Anderem geht es um:

 

v  Die Grundlegung der WORT-GOTTES-FEIER im II.  Vatikanum

v  Die Rolle des Lektors/der Lektorin

v  Die Rolle(n) des/der WORT - GOTTES FEIER - Beauftragten

 

EINLADUNG!

Ich bin Jahwe,
der Gott mit euch

Im Rahmen der ökumenischen
Erwachsenenbildung lädt die
Gemeindereferentin
Edelgard Gardt zu
Begegnung,
Information  und Gespräch ein!

 

Wo?

Gallusheim, Schömbstraße 5, Urberach

 

 

 

  Dienstag,  15. April  2008   -     20:00  Uhr

 

    Edelgard Gardt 15.02.2008

     eingegeben 20.02.2008 ju

 

Kann man Religion „ersetzen“?

 

In Sachen Religionsunterricht und Wertevermittlung und somit auch in Sachen Gewaltprävention und soziale Gerechtigkeit, leistet das Fach Religion seit je her kontinuierliche Arbeit, da die Lerninhalte stets mit Kommunikation, Wertschätzung des eigenen Selbst, der Mitmenschen und der Umwelt, und mit dem zwischenmenschlichen Zusammenleben zu tun haben.

Es werden tradierte Wertesysteme vermittelt, reflektiert, kritisch überprüft und in die Gegenwart der Kinder hinein gedeutet. Der Bezug auf ein - über dem Menschen stehendes - höheres - wir nennen es Gott - hilft dabei, von einer zu großen "Nabelschau" abzukommen und zu sehr Ich-bezogenes Verhalten zu erkennen. Durch das Erkennen wird damit verbundenes Fehlverhalten bemerkt, und kann korrigiert werden. Wer ein Wertesystem pflegt, das Gott, den Mitmenschen, die Schöpfung und sich selbst gleichermaßen im Blick hat, der wird sich um ethisch richtiges Verhalten bemühen. 

Es macht wohl den Wert einer bekennenden Religiosität aus, dass der Mensch sich für ein Wertesystem entscheidet und sich verbindlich daran orientiert.

Die Religionen haben ihre Werte aus einer jahrtausende alten Erfahrung gewonnen und buchstabieren sie für die jede neue Generation neu durch.

Das macht meines Erachtens den Wert des Religionsunterrichtes aus und das ist vermutlich auch der Grund, warum die Gesetzgeber des Grundgesetzes dieses Fach in der Grundordnung der Bundesrepublik fest installiert haben.

In einer zunehmend sich k Welt werden alte Traditionen durch neue Gemeinschaft stiftende Rituale ersetzt – die Hymnen in den Sportstadien und die Heil verheißenden Werbeslogans sind nur ein kleiner Ausschnitt dessen.

Menschen brauchen Orientierung und Identität – das wird in den Medien konsumentengerecht „serviert“ und zieht weite Kreise. Es gäbe vieles dazu anzumerken, doch hier geht es mir um die Kinder in Schule und Gesellschaft.

Dass es inzwischen ein Fach namens „Ersatzunterricht“ auch schon in der Grundschule gibt ist insofern gut, als bisher die Alternative dazu gar nichts war. Ein Studienfach gibt es dazu bisher noch nicht und Ethik ist bisher für die Grundschule auch nicht vorgesehen. Was also kann das für ein Fach sein?

Ein solches Fach wird sicher dazu beitragen können z.B. demokratische Grundwerte zu vermitteln, es wird aber die Fragen – auch schon der kleinen Menschen nach unserem „woher, wohin und wozu“ nicht ausreichend behandeln können.

Antworten darauf finden im Glauben erprobte Menschen ausschließlich in ihrem Schöpfer. Sie fühlen sich göttlich geleitet und getragen – auch in Zeiten von Ohnmacht, Wut und Trauer, was ihnen den Boden zu Frieden und Hilfsbereitschaft gibt. In dramatischen Zeiten suchen die Menschen nach Orten des gemeinsamen Gebetes, wie man nach Katastrophen immer wieder beobachten kann.

Glauben kann man nicht machen!

Aber was führt wohl zu einem solch tragenden Glauben, wie ihn auch die Wissenschaftler bestaunen, weil er gesundheitsfördernd und heilend wirkt. Es geschieht durch beständige Suche nach der Wahrheit und Übungen, sie zu finden – wie zum Beispiel im Lesen und Hören der Hl. Schriften und im Gebet.

Was “wirkt“ ist ja wohl „wirklich“

 

18.09.2007 Edelgard Gardt, Gemeinderefentin St Gallus Urberach

eingegeben 21.09.2007 ju

 

 

 

 Ein Gebet:

Herr setze dem Überfluss Grenzen

Und lasse die Grenzen überflüssig werden.

Lasse die Leute kein falsches Geld machen 

aber auch das Geld keine falschen Leute 

Nimm den Ehefrauen das letzte Wort

und erinnere die Männer an ihr erstes.

Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit

Und der Wahrheit mehr Freunde

Bessere solche Beamte, Geschäfts- und Arbeitsleute,

die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.

Gib den Regierenden ein besseres Deutsch

Und den Deutschen eine bessere Regierung:

Herr sorge dafür,

dass wir in den Himmel kommen-

aber nicht sofort. 

Amen

 Pfarrer von St. Lambert zu Münster im Jahre 1883

 


 

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